Hallo zusammen, hier ist Swiss001. Heute hatte ich die Gelegenheit, das Rowsfire A107 Airbus Overhead Panel zu testen, ein Hardware-Teil, auf das ich schon sehr gespannt war. Ich nehme euch mit durch meine ersten Eindrücke, den Einrichtungsprozess und das tatsächliche Erlebnis im Simulator.

Erster Eindruck und Verarbeitungsqualität
Als ich das Rowsfire A107zum ersten Mal auspackte, war ich von dem Metallgehäuse angenehm überrascht. Es wirkt solide, nicht wie ein wackeliges Spielzeug. Auch das kompakte Format fiel mir sofort auf – es ist etwas größer als meine Hand und damit perfekt für ein Desktop-Setup, ohne den ganzen Arbeitsplatz einzunehmen.
Ja, einige Tasten fühlten sich ein wenig wie 3D-gedruckte Teile an, und es gab sehr leichte Ausrichtungsfehler, aber insgesamt war die Verarbeitungsqualität langlebig und robust genug für den täglichen Gebrauch. Das Panel verfügt sogar über einen USB-C-Anschluss, was 2025 ein großer Pluspunkt ist.
Rowsfire hat außerdem einen cleveren kostenlosen Standfuß mitgeliefert. Er lässt sich wie ein Akkordeon ausklappen und ermöglicht es dir, das Panel aufrecht auf deinem Schreibtisch zu platzieren oder sogar zu montieren. Ehrlich gesagt war das eine kluge Designentscheidung - sie funktioniert für Nutzer, die nicht bohren oder einen kompletten Rahmen bauen wollen.

Einrichtung und Software
Die Verbindung des A107 ist unkompliziert: USB-C-Kabel anschließen, QR-Code scannen und die benötigte Software herunterladen. Das Panel nutzt Mobiflight zur Konfiguration, womit ich bereits gearbeitet habe. Im Vergleich zu einigen Wettbewerbern wie Windwing ist ein zusätzlicher Schritt nötig, aber wenn man das Prinzip verstanden hat, lohnt sich die Flexibilität.
Rowsfire stellt Konfigurationsdateien für beliebte Flugzeuge bereit - wie den Fenix A320 im Microsoft Flight Simulator 2020 - und macht die Einrichtung dadurch viel einfacher. Innerhalb weniger Minuten hatte ich das Panel mit voller Hintergrundbeleuchtung und funktionierenden Schaltern in Betrieb.

Hervorstechende Funktionen
Das Rowsfire A107 deckt viele der wesentlichen Airbus Overhead-Funktionen ab, die Sie bei jedem Flug benötigen:
Außenbeleuchtung: Landelichter, Nasenlichter, Rolllichter, Strobe- und Beacon-Schalter funktionieren genau wie beim echten Flugzeug.
Kabinenschilder: Gurt- und Notausgangslichter lassen sich mit angenehmer Rückmeldung schalten.
Energieverwaltung: Batterieschalter, externe Stromversorgung und APU-Bedienelemente sind übersichtlich für realistische Startprozeduren angeordnet.
APU- und Kraftstoffsysteme: Ich konnte die APU starten, die Zapfluft aktivieren und die Kraftstoffpumpen direkt über das Panel einschalten.
Feuertest- und Sicherheitsfunktionen: Feuerlöschertasten und Testfunktionen erhöhen die Immersion.
Beleuchtungssteuerung: die integrierte Hintergrundbeleuchtung macht Schalter bei schlechten Lichtverhältnissen leicht erkennbar und steigert den Realismus.
Eine Funktion, die ich besonders geschätzt habe, ist die Möglichkeit, Schalterstellungen physisch zu bestätigen. Wenn man zum Beispiel 10.000 Fuß passiert, reicht ein kurzer Blick, um den Status meiner Lichter zu sehen, ohne sie im virtuellen Cockpit suchen zu müssen. Das sorgt für einen deutlichen Immersionsgewinn.

Verbesserungspotenzial
Um ganz transparent zu sein, sind mir ein paar kleinere Qualitätsmängel aufgefallen:
Einige Tasten fühlen sich etwas „locker“ an.
Der Bereich des Feuerlöschers wies einen kleinen optischen Makel auf.
Für die Softwareeinrichtung sind Mobiflight-Kenntnisse erforderlich, was für Anfänger einschüchternd sein kann.

Offizielle Antwort von Rowsfire
Wir standen mit Rowsfire in Kontakt, und sie haben bestätigt, dass diese Punkte bereits geprüft werden. Das Team hat versichert, dass Verbesserungen in der Produktion im Gange sind, um das Tastengefühl zu optimieren und die Verarbeitung an kritischen Stellen zu verfeinern. Sie erwähnten außerdem laufende Arbeiten, um die Softwareeinrichtung auf Basis des Community-Feedbacks anfängerfreundlicher zu gestalten. Es ist ermutigend zu sehen, wie schnell die Marke reagiert.
Fazit

Nach mehreren Testflügen kann ich mit Sicherheit sagen, dass das Rowsfire A107 dem Fliegen mit dem Airbus enorm viel Realismus und Freude verleiht. Das Panel bringt die am häufigsten genutzten Overhead-Bedienelemente direkt an eure Fingerspitzen, verringert die Abhängigkeit von der Maus und macht jeden Flug noch immersiver.
Nein, es ist nicht perfekt - aber für rund $350 ist die Kombination aus Verarbeitungsqualität, wesentlicher Funktionalität und kompakter Größe kaum zu schlagen. Wenn ihr ein Home-Cockpit aufbaut und eure Airbus-Simulation auf das nächste Level bringen wollt, ist das Rowsfire A107 absolut sein Geld wert.
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